BZ Artikel: Neuenburg - Prägend für ganze Generationen

Aus der Presse: Badische-Zeitung, Neuenburg Do, 01. Dezember 2016

Prägend für ganze Generationen

Über Naturkatastrophen in Baden-Württemberg sprach Thomas Adam, Leiter des Städtischen Museums Bruchsal, in Neuenburg.

Foto: Dorothee Philipp

Auszug aus der Presse: "Die Details machen es aus: Ein zeitgenössischer Stich, bei dem Adam die wichtigste Partie, die Reste des Neuenburger Münsters, herausvergrößert hat Foto: Dorothee Philipp

Adam hat auch die Animation von Hans-Jürgen van Akkeren dabei, die zeigt, wie 1525 das Rheinhochwasser die Stadt Neuenburg eingeschlossen und die ganze Weststadt weggespült hat."

Ganzen Artikel lesen: Badische-Zeitung | http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/praegend-fuer-ganze-generationen--130499878.html

 

Film über die Hochwassersimulation bei Neuenburg: http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/wie-das-hochwasser-von-1480-teile-neuenburgs-in-die-rheinfluten-riss--80362209.html

Weitere Themen zur Hochwasserforschung: http://www.badische-zeitung.de/infobox-wap3s4q/hochwasserforschung--80362185.html


 

 

BZ Artikel: Waldkirch - Ein kirchliches Kleinod in der Stadt

Aus der Presse: Badische-Zeitung, Waldkirch Fr, 16. September 2016

Ein kirchliches Kleinod in der Stadt

Die Stadtkapelle Unserer Lieben Frau wurde im 14. Jahrhundert als erste Kirche innerhalb der Stadtmauern gebaut.

Foto: Helmut Rothermel

Auszug aus der Presse: "Der Kirchenhistoriker Peter Zürcher (rechts) moderierte den Tag des offenen Denkmals in der Stadtkapelle, die Theologin Dorothea Scherle (daneben) stellte den Kreuzweg von Georg Scholz vor. Foto: Helmut Rothermel

Den Anfang machte die Videoanimation "Mittelalterliche Stadt Waldkirch um 1400 – eine Rekonstruktion" von Hans-Jürgen van Akkeren in Zusammenarbeit mit dem Archäologen Andreas Haasis-Berner. Zu sehen sind darin unter anderem die damalige Kastelburg, das westlich gelegene Niedertor, die Stadtkapelle, das Gasthaus "Kleiner Bär" (heute "Zum Storchen"), der Gewerbekanal mit der Herrenmühle und die Stadtbefestigung. Angesehen werde kann die Animation im Internet auf Youtube."

Ganzen Artikel lesen: Badische-Zeitung | http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/ein-kirchliches-kleinod-in-der-stadt--127263477.html

Weitere Themen: http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/altes-waldkirch-in-gemaelden--119050021.html

 

 

Film: https://youtu.be/SiMjyTKEGQo


 

Dokumentarfilm über die archäologischen Ausgrabungen in Denzlingen

August/September 2014

Dokumentarfilm über die archäologischen Ausgrabungen Mauracher Berg St. Severinskapelle Denzlingen

Während den archäologischen Ausgrabungen in Denzlingen auf dem Mauracher Berg bei der St. Severinskapelle entstand in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Archäologische Wissenschaften, von Mitte August bis September 2014 dieser Film.

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hatte im dritten Jahr in Folge unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Brather, Institut für Archäologische Ausgrabungen – Mittelalterarchäologie, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dieter Geuenich, Mittelalterliche Geschichte und Benjamin Hamm M.A., Grabungsleiter und Studenten im Bereich der St. Severinskapelle sensationelle Funde zu Tage gebracht, die in diesem Film präsentiert werden.

Film: Hans-Jürgen van Akkeren
Fotos Skelett, Schädel mit Totenkopfputz Sebastian Brather
https://www.iaw.uni-freiburg.de/

 

Aus der Presse Badische-Zeitung.de

Denzlingen, den 10.10.2014
www.badische-zeitung.de/denzlingen/mit-dem-quadrokopter-ueber-die-st-severinskapelle

Mit dem Quadrokopter über die St. Severinskapelle

Dank eines Minihubschrauber liefert ein Filmemacher einzigartige Bilder von der Ruine einer Kapelle bei Denzlingen. Dazu erzählen Archäologen, was sie auf dem Mauracher Berg alles entdeckt haben.

Auf Badische-Zeitung.de weiterlesen.


 

Rekonstruktion der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg

Rekonstruktion Freiburg Neuburg von Hans-Jürgen van Akkeren

Freiburg, 9. September 2016

Staatssekretärin Katrin Schütz unternahm eine viertägige Denkmalreise durch die vier Regierungsbezirke des Landes

Letzte Station Freiburg-Neuburg

Staatssekretärin Katrin Schütz startete am 6. September 2016 eine viertägige Denkmalreise durch alle vier Regierungsbezirke des Landes. Ihr Schwerpunkt galt in diesem Jahr dem bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement zum Schutz und der Pflege von Denkmalen.

Schwerpunkt der Denkmalreise für Katrin Schütz war, den ehrenamtlichen Menschen im Land zu Danken und ihnen ihre Wertschätzung für ihre Arbeit und ihren Einsatz entgegenzubringen und ihnen für ihr Engagement zu danken. „So haben auch die nachfolgenden Generationen die Chance, kulturelles Erbe als Geschichte zum Anfassen zu erleben.“

Auf ihrer viertägigen Reise besuchte sie unter anderem das Mausoleum in Weinheim, die Volkssternwarte in Karlsruhe-Rüppurr, die Burgruine Hohenrechberg, die Markthalle in Stuttgart, das Freilichtmuseum Villa Rustica in Hechingen-Stein, die Schlosskirche Haigerloch, eine Güterhalle aus dem Jahr 1873 in St. Georgen und die archäologische Ausgrabung der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg.

Archäologische Ausgrabung der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg (B. Jenisch LAD)

Auf dem Gelände des ehemaligen Heiliggeiststifts entsteht entlang der Deutschordensstraße eine private Wohnbebauung durch die Treubau Freiburg.

Durch den Neubau eines Pflegeheims und Wohnhäusern im Bereich der so genannten Neuburg, einer Stadterweiterung der mittelalterlichen Stadt Freiburg, werden baubegleitende archäologische Maßnahmen notwendig. Durch den Bau einer Tiefgarage auf dem Grundstück des ehemaligen Pflegeheimes Heiliggeiststift wird die dort zu erwartende archäologische Substanz beseitigt.

Im Baufenster sind auf einer Fläche von über 3000 m² archäologische Relikte der bis in das frühe 13. Jahrhundert zurückreichenden mittelalterlichen Bebauung zu erwarten. Unter anderem befand sich an der Stelle die Kommende des Johanniterordens mit Kirche, Friedhof und Wirtschaftsgebäuden. Historische Abbildungen ließen vermuten, dass insbesondere im nördlichen Bereich des Bauvorhabens eine historische Freifläche lag, die als Ackerland und zum Anbau von Reben genutzt worden ist. Im Süden ist hingegen eine dichte Bebauung entlang einer Straße zu erwarten. Die Baustrukturen der Vorstadt wurden im frühen 17. Jahrhundert niedergelegt und das Gebiet wurde erst wieder ab dem 19. Jahrhundert besiedelt. Im südlichen Bereich der Grabung zeichnet sich ein Straßenkörper ab, an dem sich Häuser reihen, die offenbar im 13. Jahrhundert errichtet worden sind.

Nach Mitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege werden die Arbeiten plangemäß bis Mitte Oktober abgeschlossen (Sachstand: Juli 2016). Es sind weitere spannende Erkenntnisse zur Freiburger Stadtgeschichte zu erwarten.

In Freiburg hat sich bedingt durch die rege Bautätigkeit im Jahr 2016 ein Schwerpunkt der Archäologischen Denkmalpflege ergeben. Allein fünf Grabungen werden in diesem Jahr, cofinanziert durch Drittmittel der Vorhabensträger, durchgeführt.

Obwohl in Freiburg weit über 300 archäologische Aufschlüsse vorliegen, ist es an der Johanniterstraße erstmals möglich, großflächig das Gebiet einer Vorstadt zu untersuchen. Aufgrund der fehlenden neuzeitlichen Überprägung haben sich die Infrastrukturmaßnahmen aus der Zeit der Erschließung erhalten. Elemente der mittelalterlichen Stadtplanung und Siedlungserschließung werden so fassbar.

Darstellung des Bezugs zum Schwerpunktthema „Bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement bei Schutz und Pflege von Denkmalen“ (B. Jenisch LAD)

Rekonstruktion von Hans-Jürgen van Akkeren 

Durch das Engagement des langjährigen ehrenamtlichen Beauftragten Hans-Jürgen van Akkeren gelang es, diese Baustrukturen zu visualisieren. Herr van Akkeren hat digitale Rekonstruktionszeichnungen der damaligen Anlage und einzelner Gebäude (3 D) in sehr enger Absprache mit dem Grabungsteam und dem zuständigen Gebietskonservator geschaffen.

Besichtigung der Grabungsstelle

Besichtigung der Grabungsstelle Besichtigung der Grabungsstelle Freiburg-Neuburg

Nach der Begrüßung durch Marianne Haardt, Stiftungsdirektorin konnten sich Staatssekretärin Katrin Schütz, erster Bürgermeister Otto Neideck und die Führungskräfte des Landesamtes für Denkmalpflege, an der Spitze Präsident Professor Dr. Claus Wolf, ein Bild von der Grabungsstelle machen.


Dr. Bertram Jenisch (Gebietskonservator Fachbereich Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit) erläuterte, dass im Dreißigjährigen Krieg die Vorstadt schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde und nach der französischen Besetzung, Festungsbaumeister Vauban 1677 die Vorstadt schleifen ließ, um Platz für den Nordteil des Festungsrings zu schaffen. Die Franzosen zogen 1745 aus Freiburg ab und sprengten die gesamten Festungsanlagen. Die Wiederbesiedelung des Gebietes erfolgte erst wieder um 1825. Während den Ausgrabungen konnte festgestellt werden, dass Teile der mittelalterlichen Straßenbebauung im Untergrund erhalten blieben, da durch die Wiederbebauung der Vorstadt im 19. Jahrhundert ein neues Straßennetz angelegt wurde.

Nach der Führung durch die Grabung der Archäologen Andreas Gross (M.A.) und Inga Willmes (M.A.) stellte Hans-Jürgen van Akkeren seine digitale 3D-Rekonstruktion der damaligen Anlage Neuburg und seine Arbeitsweise vor Ort vor.

Hans-Jürgen van Akkeren erläutert seine 3D-Rekonstruktion Hans-Jürgen van Akkeren erläutert seine 3D-Rekonstruktion Neuburg

Fotos: Johanna van Akkeren


 

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Neuenburg am Rhein, Samstag, den 25.01.2014

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Vortrag von Dr. Bertram Jenisch in Neuenburg, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlicher der Denkmalpflege.

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Ausgrabungen zwischen Metzger- und Schlüsselstraße.
Fotos: H-J. van Akkeren

 

Die Stadt Neuenburg wurde 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet. Anlass der Stadtgründung waren die Expansionsversuche der Hohenstaufer, um von ihrem Besitz Badenweiler zu ihren Besitzungen im benachbarten Elsass zu gelangen. Mit der Stadtgründung Neuenburg sicherten sich die Zähringer den Rheinübergang und konnten so von Händlern und Reisenden Tribut verlangen.

Die sogenannte kleine Eiszeit im 15./16. Jahrhundert war der Grund, dass während dieser Zeit häufig sehr kalte, lang andauernde Winter und niederschlagsreiche kühle Sommer auftraten, so dass es immer wieder zu starken Hochwasser des Rheins führte. Mehrere Hochwasser haben in der Zeit zwischen 1480 und 1527 dazu geführt, dass Teile der Stadt Neuenburg zerstört wurden, an deren Ende das Neuenburger Münster stand. Das schlimmste Hochwasser war jedoch im Juli 1480.

Erneute Zerstörungen musste Neuenburg in der Zeit des dreißigjährigen Krieges, sowie im Spanischen Erbfolgekrieg über sich ergehen lassen, besonders vor der Schlacht bei Friedlingen in der Nähe von Basel am 14. Oktober 1702. Nach zweijähriger Besatzungszeit wurde Neuenburg auf Befehl des Königs Ludwig XIV. im April 1704 vollständig zerstört.

Neuenburg geriet 1940 als Frontstadt unter Beschuss, während die Wehrmacht den Angriff auf Frankreich begonnen hatte. Sie war die erste deutsche Stadt, die im 2. Weltkrieg vollständig zerstört wurde. Am 9. April 1945 fanden die letzten Kämpfe der deutschen Truppen statt. Sie zogen sich über Neuenburg zurück und sprengten die Brücke. 97% der Stadt waren vollständig zerstört.

Bertram Jenisch, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg, berichtete am vergangenen Samstag, den 25. Jan. 2014, vor der Jahreshauptversammlung des Geschichts- und Kulturkreises Neuenburg über die vergangenen archäologischen Ausgrabungen, die seit 2011 in Neuenburg zwischen Metzger- und Schlüsselstraße und entlang der Ölstraße durchgeführt wurden und fasste diese Ergebnisse in einer Präsentation mit Bildern und Plänen zusammen. Jenisch wies darauf hin, dass: „Der gesamte Grundriss der mittelalterlichen Stadt Neuenburg ist vollständig erhalten, unter mehr als 2 Meter unterhalb des heutigen Straßenniveaus“ und dass nach Beendigung der Ausgrabungen es möglich sein wird, einen Plan der mittelalterlichen Stadt Neuenburg aus dem 13. Jahrhundert rekonstruieren zu können. Durch die archäologischen Ausgrabungen konnte auch die Erkenntnis gewonnen werden, das die mittelalterlichen Grundstücksparzellen sich bis heute weitgehend erhalten haben.
So richtig spannend wurde es für die Vereinsmitglieder, als sie Rekonstruktionen des mittelalterlichen Neuenburgs zu sehen bekamen. Diese Darstellungen wurden von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlichen Beauftragten der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums, angefertigt. Van Akkeren ist auf diesem Gebiet der Darstellung historischer Gebäude, Burgen und Festungsanlagen spezialisiert. Anhand von Katasterplänen und gesicherten Funden fertigt er mit einem 3D-Programm die gesamten Anlagen an und kann somit für jeden Laien einen Blick in die Vergangenheit gewähren. So erstellte van Akkeren für das interessierte Publikum aus Neuenburg auch eine Hochwassersimulation des Rheins, bei dem vermutlich im Jahre 1480 ein Drittel der Stadt zerstört wurde. (JvA)

Video auf Breisgau-Burgen.de


Hochwassersimulation: Hans-Jürgen van Akkeren

 

 


 

 

Die Badische-Zeitung berichtete unter folgenden Überschriften ebenfalls zu diesem Thema:

 

"Wie das Hochwasser von 1480 Teile Neuenburgs in die Rheinfluten riss

Es war die schlimmste Hochwasserkatastrophe in der Region im vergangenen Jahrtausend: 1480 spülte der Rhein die halbe Stadt Neuenburg weg. Wie, das veranschaulicht nun eine Computersimulation."

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/wie-das-hochwasser-von-1480-teile-neuenburgs-in-die-rheinfluten-riss

 


 

"Historische Exkursionen gelten als Geheimtipp

Geschichts- und Kulturkreis Neuenburg will auch die Vorträge im November zu bedeutsamen historischen Ereignissen beibehalten."

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/historische-exkursionen-gelten-als-geheimtipp

 


 

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