Zitat von Albrecht Dürer:
«Item wer ein Moler will werden, der muß van Natür dorzu geschick sein. Item die Kunst des Malens würd baß durch Lieb und Lust gelernt dann durch Zwang. Item aus welchem ein großer künstreicher Moler soll werden, der muß ganz van Jugend auf darbei er- zogen werden. Item er muß van guter Werkleut kunst erstlich viel abmachen, bis daß er ein freie Hand erlangt.»

 

Herstellung von handgeschriebenen Faksimiles


Herstellung von handgeschriebenen Faksimiles – Kopie einer mittelalterlichen Urkunde

Studien- und Übungsarbeiten

Vor der Erstellung eines Faksimiles wird zuvor die Handschrift einstudiert. Für diese Studie wird bereits mit Gänsefeder und Eisengallustinte auf Ziegenpergament geschrieben.

Jede Handschrift hat ihren eigenen Charakter und muss vor der Erstellung einer abschließenden Arbeit ausgiebig eingeübt werden. Das entsprechende Schriftbild ist zudem von der zugeschnittenen Spitze der Schreibfeder abhängig. Daher wird während der Übungsarbeit die Schreibfeder durch Feinschliff angepasst, bis das Schriftbild mit dem Original übereinstimmt.

Für diese Studienarbeit wurde die Urkunde aus dem General Landesarchiv Karlsruhe (GLA KA) mit der Signatur 24 Nr. 946 verwendet. Rudolf I. von Üsenberg urkundet am 16. Nov. 1219 auf seiner Burg in „castro nostro Kvrinberc in prima porta“.

 

GLA_KA_Sig.24_Nr.946_Uebungsarbeit_van_Akkeren_2308x1440p
Die Studienarbeit zeigt den oberen Teil der Urkunde GLA KA Signatur 24 Nr. 946.

 

GLA_KA_Sig.24_Nr.946_Uebungsarbeit_Gaensefeder_van_Akkeren_2160x1440p
Die Gänsefeder benötigt für das entsprechende Schriftbild den richtigen Schliff. Die Anfertigung der Schreibspitze ist eine Kunst für sich.
Das hell gegerbte Ziegenpergament wird nach Abschluss der Arbeit mit Pigmentfarben patiniert.


 

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