Zitat von Albrecht Dürer:
«Item wer ein Moler will werden, der muß van Natür dorzu geschick sein. Item die Kunst des Malens würd baß durch Lieb und Lust gelernt dann durch Zwang. Item aus welchem ein großer künstreicher Moler soll werden, der muß ganz van Jugend auf darbei er- zogen werden. Item er muß van guter Werkleut kunst erstlich viel abmachen, bis daß er ein freie Hand erlangt.»

 

Schreiben wie im Mittelalter am 26.05.2019 im Museum Eichstetten

Schreiben wie im Mittelalter

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Mittelalterliches Skriptorium  Atelier van Akkeren für Kunst & Geschichte
 
Am Sonntag, den 26. Mai 2019 wird Hans-Jürgen van Akkeren im Gewand eines mittelalterlichen Schreibers eine Nachahmung der Marktrechtsurkunde von 1418 mit mittelalterlichem Schreibwerkzeug im Museum Eichstetten erstellen.
 

Herstellung von handgeschriebenen Faksimiles

Herstellung von handgeschriebenen Faksimiles – Kopie einer mittelalterlichen Urkunde

Studien- und Übungsarbeiten

Vor der Erstellung eines Faksimiles wird zuvor die Handschrift einstudiert. Für diese Studie wird bereits mit Gänsefeder und Eisengallustinte auf Ziegenpergament geschrieben.

Jede Handschrift hat ihren eigenen Charakter und muss vor der Erstellung einer abschließenden Arbeit ausgiebig eingeübt werden. Das entsprechende Schriftbild ist zudem von der zugeschnittenen Spitze der Schreibfeder abhängig. Daher wird während der Übungsarbeit die Schreibfeder durch Feinschliff angepasst, bis das Schriftbild mit dem Original übereinstimmt.

Für diese Studienarbeit wurde die Urkunde aus dem General Landesarchiv Karlsruhe (GLA KA) mit der Signatur 24 Nr. 946 verwendet. Rudolf I. von Üsenberg urkundet am 16. Nov. 1219 auf seiner Burg in „castro nostro Kvrinberc in prima porta“.

 

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Die Studienarbeit zeigt den oberen Teil der Urkunde GLA KA Signatur 24 Nr. 946.

 

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Die Gänsefeder benötigt für das entsprechende Schriftbild den richtigen Schliff. Die Anfertigung der Schreibspitze ist eine Kunst für sich.
Das hell gegerbte Ziegenpergament wird nach Abschluss der Arbeit mit Pigmentfarben patiniert.


 

SWR Landesschau vom 19.03.2019 - Mit Feder, Pergament und Tinte

SWR Landesschau vom 19.03.2019

Mit Feder, Pergament und Tinte

Auf der Suche nach seinen Wurzeln entdeckt Hans-Jürgen von Akkeren seine Liebe zum Mittelalter. Heute werden seine kunstvollen Kopien mittelalterlicher Dokumente in Museen ausgestellt.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/Mit-Feder-Pergament-und-Tinte...

 


 

Ausstellung erinnerte an die Zähringer

 
 

Burgen und Fehden

Eine Ausstellung erinnerte an die Zähringer, die Gründerväter Freiburgs und weiterer elf Städte.
 
Der Tod des letzten Zähringerherzogs Bertold V. im Jahr 1218 ist ein Anlass für die Jubiläumsschau „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“, die vom 14.12.2018 bis 01.02.2019 in der Meckelhalle im Sparkassen-Finanzzentrum in Freiburg mit 3D-Rekonstruktionen der mittelalterlichen Stadt Freiburg und der Zähringer Burg auf dem Freiburger Schlossberg von Hans-Jürgen van Akkeren zu sehen war. Ab März 2019 beginnt die Ausstellung, die von Historikern der Albert-Ludwigs-Universität miterarbeitet wurde, eine große Tournee durch alle elf weiteren Zähringerstädte.
 
 
 

Presseartikel Badische-Zeitung vom 05.03.2019

Nur Experten erkennen die Täuschung

HINTER DEN KULISSEN DES EUROPA-PARKS: Hans-Jürgen van Akkeren, der Fälscher unter den südbadischen Archäologen

"Als Vorlage dient dem Künstler meist eine hochauflösende Digitalaufnahme im Vollformat. Diese gibt es nur nach Auftrag und auch nur mit einer Replikationsgenehmigung durch den Besitzer"

BADISCHE-ZEITUNG 05.03.2019

BADISCHE-ZEITUNG.DE | 05.03.2019
http://www.badische-zeitung.de/kenzingen/dieser-mann-faelscht-professionell-auch-fuer-namhafte-sueddeutsche-museen


 

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