Atelier van Akkeren für Kunst & Geschichte

Hans-Jürgen van Akkeren

FREISCHAFFENDER KÜNSTLER UND EHRENAMTLICH BEAUFTRAGTER
DER ARCHÄOLOGISCHEN DENKMALPFLEGE BADEN-WÜRTTEMBERG

Preisträger des Archäologiepreises des Landes Baden-Württemberg 2020

Fertigung von Faksimiles mittelalterlicher Urkunden mit Siegel, illuminierte Handschriften und
Buchmalerei des Mittelalters und Erstellung von archäologisch-historischen 3D-Rekonstruktionen.

Sie suchen für Ihr Museum oder Ihre Themenausstellung noch etwas besonderes?

Projekte.

 

Medien

über Ausstellungen, Veranstaltungen,
Präsentationen, Museen und vieles mehr

 

Faksimiles mittelalterlicher
Urkunden

handgefertigt für Museen oder
Themenaussteller

 

Illuminierte Handschriften des
Mittelalters

handgefertigte Buchmalerei für Mussen oder
Themenaussteller

         

3D-Rekonstruktionen

für Museen, Themenaussteller oder
Infotafeln

 

Aquarellierte Rekonstruktionen

für Infotafeln oder Schaukästen

 

Animierte 3D-Rekonstruktionen

für Museen oder Themenaussteller



Geschichte veranschaulichen: Digitale 3D-Rekonstruktionen

Hans-Jürgen van Akkeren

Nicht jeder kann Pläne lesen. Phasenpläne sind präzise, aber sie sprechen eine Fachsprache. Digitale 3D-Rekonstruktionen übersetzen diese Sprache  in Bilder, die jeder versteht. Wenn eine Burg zerstört ist, eine Siedlung wüst gefallen, eine Struktur überbaut, dann geben uns Modelle die Möglichkeit, das Unsichtbare sichtbar zu machen.

Mein Ziel dabei ist zweifach: Ich möchte archäologische Ergebnisse in Museen, auf Informationstafeln oder in Archäoskopen so zeigen, dass sie intuitiv verstanden werden. Und ich möchte Forschung und Vermittlung enger verzahnen: Hypothesen werden transparent, Varianten vergleichbar, Unsicherheiten sichtbar. „Fotorealistisch“ ist hier kein Effekt – es ist ein Versprechen, sorgsam mit dem Möglichen und dem Belegten umzugehen.

Die Grundlage ist klassisch: abgeschlossene Grabungen, Phasenpläne, Befund- und Funddaten, Literatur. Im Workflow entstehen Modelle, Texturen, Lichtsituationen, Perspektiven. Und das alles nicht im stillen Kämmerlein, sondern in Rückkopplung mit Archäologie und Bauforschung: Versionen, Freigaben, Änderungslog.

Die Herausforderung liegt im Kern der Sache: Lücken und Unsicherheiten. Es wäre verführerisch, sie einfach zu schließen – doch wissenschaftlich redlich ist es, sie zu markieren. Darum kennzeichne ich klar, was gesichert ist, was wahrscheinlich, was rekonstruiert.

Ich arbeite mit Vergleichsansichten – „heute und damals“, „Phase A, Phase B, Phase C“. Ich achte auf Datenkonsistenz, auf Maße, Materialien, Datierungen. Und ich plane die Ausspielung so, dass sie ankommt: hochauflösende Grafiken für den Druck, reduzierte Formate fürs Web, klare Legenden, verständliche Legendelemente.

Worin liegen die Erfolgsfaktoren? In der Transparenz gegenüber dem Publikum. In der Iteration mit den Fachleuten. In der Ehrlichkeit, die sagt: Hier endet die Sicherheit – und hier beginnt die begründete Vorstellung. So entsteht Vertrauen. Und Vertrauen ist die Währung jeder historischen Rekonstruktion.

Faksimiles: Urkunden und illuminierte Handschriften des Mittelalters

Hans-Jürgen van Akkeren

Mein Ziel ist es, die Kunst und Kultur des Mittelalters in ihrer authentischsten Form wieder erlebbar zu machen. Mit großer handwerklicher Präzision fertige ich Faksimiles und illuminierte Handschriften, die in Material, Technik und Ausdruck den originalen Vorlagen entsprechen. Jede Arbeit soll den Eindruck vermitteln, man betrachte das echte, historische Dokument – und nicht eine digitale Reproduktion. Zugleich möchte ich dazu beitragen, wertvolle Originale zu schützen, indem ich hochwertige Nachbildungen schaffe, die Ausstellungen, Vermittlungsarbeit und Forschung gleichermaßen ermöglichen.

Die Grundlage meiner Arbeit bilden ausschließlich historische Materialien und traditionelle Verfahren. Das Beschreibmaterial besteht aus sorgfältig ausgewähltem Ziegen- oder Kuhpergament. Die Schrift wird mit einer von Hand geschnittenen Gänsefeder und Eisengallustinte ausgeführt. Vor Beginn jedes Projekts wähle ich das geeignete Pergament aus, stimme die Gänsefeder auf das historische Schriftbild ab und studiere die Handschrift, bis sie in Form, Rhythmus und Charakter dem Original entspricht. Die Siegel werden nach historischen Vorlagen rekonstruiert; die Matrizen werden eigens gefertigt und die Abdrücke aus Wachs gegossen. In der Buchmalerei verwende ich mineralische Pigmente, natürliche Bindemittel und, wo erforderlich, Blattgold oder -silber. Schließlich werden Patina, Alterungsspuren und selbst kleine Beschädigungen den historischen Vorbildern nachempfunden, um den authentischen Gesamteindruck zu vollenden.

Die größte Herausforderung liegt darin, historische Genauigkeit und künstlerische Lebendigkeit in Einklang zu bringen. Jedes Faksimile entsteht als handwerkliches Einzelstück und erfordert präzises Wissen über mittelalterliche Schreib- und Maltechniken, Materialien und stilistische Eigenheiten der jeweiligen Epoche. Der Erfolg meiner Arbeit beruht auf dieser Verbindung von wissenschaftlicher Recherche, historischem Verständnis und geübter Handwerkskunst – eine Kombination, die es erlaubt, die Ausstrahlung und Würde der Originale in jeder Nuance zu bewahren.

Für Museen, Archive und Themenausstellungen bieten Faksimiles entscheidende Vorteile. Das Original kann geschützt im Depot verbleiben, ohne Gefahr einer Beschädigung oder eines Verlusts. Kosten sparen: Aufwendige Versicherungen, klimatisierte Vitrinen oder spezielle Beleuchtung sind nicht erforderlich, und auch eine vorzeitige Rückgabepflicht entfällt. Das Faksimile verbleibt dauerhaft im Besitz der Institution und steht jederzeit für Ausstellungen, Forschung oder Vermittlung zur Verfügung.

Für Besucherinnen und Besucher erzeugen meine Faksimiles eine außergewöhnlich authentische Wirkung. Sie erleben den Zauber der mittelalterlichen Buchkunst unmittelbar – die Struktur des Pergaments, den Glanz der Farben, das Funkeln des Goldes. Oft ist die Reaktion dieselbe: Die Menschen glauben, sie stünden vor dem Original. So wird Geschichte nicht nur gezeigt, sondern sinnlich erfahrbar gemacht.

Zu meinen bisherigen Arbeiten gehören unter anderem die Heinrichsurkunde von Quedlinburg (929), die Gründungsurkunde der Universität Heidelberg (1385), die Urkunden zu den Brücken der Stadt Höxter und Corvey (1255 und 1260), der Werkvertrag mit Johannes von Gmünd für das Freiburger Münster (1359), das Nibelungenlied und die Klage – das Buch der Chrimhilden (1. Hälfte 14. Jahrhundert) sowie die Buchmalerei der Darmstädter Pessach-Haggadah (1439) für das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz.

Diese Arbeiten stehen exemplarisch für das Ziel meiner Tätigkeit: historische Kunstwerke nicht nur zu bewahren, sondern sie in ihrer materiellen und ästhetischen Wahrheit neu erfahrbar zu machen – für die Öffentlichkeit, für die Forschung und für die Zukunft unseres kulturellen Erbes.

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Empfehlungen.

Bertram Jenisch
Dr. Bertram Jenisch
Stv. Fachbereichsleiter Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit | Landesamt für Denkmalpflege im Regierungsbezirk Stuttgart.

Mit großer Leidenschaft und Sachverstand widmet sich Hans-Jürgen van Akkeren der wissenschaftlich fundierten, zeichnerischen Rekonstruktion historischer Stätten (Städte, Burgen und archäologische Befunde).
Insbesondere in der Denkmalvermittlung und Visualisierung historischer Stätten und archäologischer Ausgrabungen wurde er so zum verlässlichen Partner der Denkmalpflege am Dienstsitz Freiburg. Seine Mitarbeit ist nicht nur in Kenzingen, sondern auch bei der Auswertung archäologischer Strukturen in Waldkirch, Neuenburg am Rhein und Freiburg im Breisgau sehr geschätzt.